DIE BEDEUTUNG DES ABENDMAHLS FÜR DIE MENSCHENWÜRDE: EINE SÜDAFRIKANISCHE GESCHICHTE

Johan Cilliers

Abstract


 

In diesem Artikel wird ein kurzer Blick auf den historischen Hintergrund des berüchtigten Synode-Entscheids der ‚Nederduitse Gereformeerde Kerk’ im Jahre 1857 geworfen, separate Abendmahlsgottesdienste „wegen der Schwachheit mancher" zu erlauben. In Anbetracht dieser Begebenheit in der Geschichte Südafrikas und mit einer relationalen Auffassung der Menschenwürde als Aus-gangspunkt werden drei Thesen aufgestellt, nämlich erstens: dass die Menschen-würde davon abhängt, den „anderen" anzunehmen, während menschliche Ent-würdigung das Resultat des Ausschließens des „anderen" ist; zweitens: aus der Perspektive des Abendmahls wird die Menschenwürde in der Umkehr traditioneller Beziehungen verliehen; und drittens: die Menschenwürde hat sakramentale Dimen-sionen, während menschliche Entwürdigung anti-sakramental ist.


Keywords


Abendmahl; Apartheid; Menschenwürde

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DOI: https://doi.org/10.7833/112-0-64

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ISSN 2305-445X (online); ISSN 0254-1807 (print)

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